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Die Bedeutung des Wortes Ökumene ist laut Wörterbuch die „Gesamtheit der Christen und der christlichen Kirchen“. In den Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen bezieht man sich ausdrücklich auf das Evangelium: „Alle sollen eins sein; wie du Vater in mir bist und ich in dir, sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast (Joh. 17,21).“
So sehen wir auch in Leer unsere Arbeit mit den Mitgliedskirchen, die in der ACKL (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Leer) verbunden sind. Unsere Ziele sind klar festgelegt: Gemeinsam zur Einheit im Glauben finden, auf dem Weg sein, das Evangelium gemeinsam verkünden, miteinander beten, Dialoge fortsetzen. Der Zusammenschluss und die gemeinsame ökumenische Arbeit sind für uns als katholische Christen in St. Marien von großer Bedeutung, da wir in der Diaspora besonders unter der Trennung der Kirchen leiden. Viele Christinnen und Christen leben in Leer mit den verschiedenen Kirchen, in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere die so genannten konfessionsverschiedenen Ehen brauchen Unterstützung, Ökumene in ihrem Alltag zu leben. Darum bringen wir uns als Pfarrgemeinde auch aktiv in die Arbeit der ACKL ein. Denken wir an die gemeinsamen Gottesdienste am Pfingstmontag, am 9. November oder an den Weltgebetstag der Frauen, an das Jahr der Bibel und die vielen gegenseitigen Besuche bei unseren befreundeten und in der Taufe verbundenen Schwestern und Brüdern in den Leeraner Mitgliedskirchen. Den Auftrag des Evangeliums (Joh. 17,21) ernst nehmen und handelnd mittun, ist unsere vorgegebene Aufgabe. Diese wird untermauert durch die Worte unseres Papstes Benedikt XVI. anlässlich seiner Amtseinführung vor 350.000 Gläubigen auf dem Petersplatz. So können wir gemeinsam beten und singen: Komm Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu dir bekennen. Nie sind wir allein, stets sind wir die deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein. [Kontakt] |